STATION 3: WÄHREND DER OPERATION


Bei einer Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) befindet sich der Patient in einem schlafähnlichen Zustand. Die meisten Operationen am Kopf, viele Baucheingriffe, sowie Eingriffe an Hals- und Brustkorb erfordern eine Vollnarkose.

 

Ablauf

Bei einer Allgemeinanästhesie bekommt der Patient nach sorgfältiger Vorbereitung und bei durchgehender Überwachung ein Schlafmittel gespritzt und schläft sehr zügig ein. Über eine Maske, die schon vor Beginn der Narkose leicht vor das Gesicht gehalten wird, wird Sauerstoff zugeführt. Durch die Gabe weiterer Medikamente (Schmerzmittel, Narkosegas und ggf. Muskelerschlaffungsmittel) wird der Patient dann in einen tiefen schlafähnlichen Zustand versetzt. Bewusstseins- und Schmerzempfindung sind dabei ausgeschaltet.

Durch moderne Anästhesiemedikamente lässt sich die Narkose hinsichtlich Narkosetiefe und Zeitdauer heutzutage exakt und bedarfsgerecht steuern, sodass der Patient sicher schläft und trotzdem auch nach langen Eingriffen über mehrere Stunden binnen kurzer Zeit erweckbar ist.

 

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