Tumorschmerzen


Im Rahmen einer Krebserkrankung können Schmerzen auftreten, die durch die Tumoren selbst, Begleiterkrankungen oder Tochtergeschwülste (Metastasen) ausgelöst werden. Auch Behandlungen wie Chemotherapie oder Bestrahlung können Schmerzen verursachen. Für Tumorpatienten ist Schmerz das häufigste begleitende Krankheitssymptom.

Tumorschmerzen gehören häufig zur gemischten Schmerzart, d.h. es treten sowohl Rezeptorschmerzen als auch Nervenschmerzen auf.

Kein Krebspatient muss sich mit seinen Schmerzen abfinden. Ein Großteil der Patienten braucht eine eigene, von der Krebstherapie unabhängige Schmerzbehandlung. Durch moderne Schmerztherapien ist es heute möglich, den Tumorschmerz auf ein erträgliches Maß zu lindern oder ihn wenn möglich ganz zu beseitigen. Der Patient kann so seine Lebensqualität verbessern und sich Positivem im Alltag und Beruf zuwenden.