Osteoarthritis


Osteoarthritis ist die häufigste Form der Gelenkerkrankung, es handelt sich um eine Entzündung, die vom Knochen in ein Gelenk übergeht. Sie tritt bei Frauen etwas häufiger auf. Eine genetische Prädisposition besteht für einige Formen der Osteoarthritis (z.B. rheumatoide Arthritis der Finger). In der Regel sind ältere Menschen betroffen. Schmerzen sind das häufigste Symptom, das aber nicht mit einer Zerstörung der Gelenke korrelieren muss.

Auch hier unterscheidet man die primäre Arthritis - ein multifaktorielles Geschehen - und die sekundäre Arthritis, die in der Regel auf Traumata, Infektionen, Haltungsfehler, neurologische Erkrankungen oder Kristallablagerungen in den Gelenken zurückzuführen ist.

Arthritis gilt nicht als eine degenerative Erkrankung, sondern ist vielmehr eine örtlich begrenzte, entzündliche Knorpelerkrankung unter Beteiligung eines Zytokins (z.B. IL 1), die zu Zerstörung und Verlust von Gelenkknorpel und subchondralen Knochen führt.

Arthritis ist mit dem Alter assoziiert. Charakteristisch ist, dass Schmerzen auftreten, wenn das Gelenk nach einer längeren Ruhephase wieder bewegt und belastet wird. Vielfach besteht eine große Diskrepanz zwischen der Schmerzintensität und dem klinischen Bild. Die betroffenen Gelenke weisen eine funktionelle Einschränkung auf, die zusätzlich zu den Schmerzen behandelt werden sollte.

Einige typische diagnostische Merkmale sind Reibegeräusche, harte Gelenkschwellung, eingeschränkte Mobilität und Deformität des Gelenks.