Multimodaler Ansatz


Schmerz als vielschichtiges Problem benötigt das Engagement eines fachübergreifenden Teams aus Gesundheitsspezialisten. Ein interdisziplinärer Ansatz der Schmerzbehandlung hilft sowohl den Patienten als auch den Leistungserbringern.

Die Integration von multimodalen Behandlungsansätzen kann zu einer erheblichen Verbesserung der Schmerztherapie führen. Insbesondere in Bezug auf
 

  • Reduzierung der Medikation
     
  • Verbesserung der körperlichen Fähigkeiten
     
  • Erhöhte Wahrscheinlichkeit des Wiedereintritts in die Arbeitswelt

 

Weitere Vorteile sind: bessere Qualität der Patientenversorgung, höhere Patientenzufriedenheit und eine Reduktion der Gesundheitskosten.

Voraussetzung für eine multidisziplinäre Zusammenarbeit sind allgemeingültige Behandlungsrichtlinien für die Erstversorgung und eine gute Kommunikation zwischen Patienten, Allgemeinmedizinern und Spezialisten. Ein wichtiges Instrument zur Verbesserung der Arzt-Patienten-Kommunikation ist z. B. die CHANGE PAIN® Schmerzskala1, die dabei hilft, individuelle Behandlungsziele für chronische Schmerzpatienten festzulegen. Das Diagnosetool ist in mehr als zehn Ländern in Europa erhältlich.

 

Referenz:
1 Müller-Schwefe G, et al.: Make a CHANGE: optimising communication and pain management decisions. CMRO: 2011; 27(2): 481–488